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Eine Frau hält sich schmerzhaft den Kiefer

Knirschen und Pressen mit den Zähnen

Vielleicht hast du es selbst schon erlebt: Du wachst auf und dein erster Blick geht an deinen Kiefer. Du fragst dich ob du heute Nacht Nägel zerkaut hast, oder woher das unangenehme Gefühl sonst her kommt.

Vielleicht zählst du auch eher zu den Personen, die ihre Kieferspannung besonders an stressigen Tagen merken. Und vielleicht geht es dir wie mir und du bemerkst kleine Zahnschäden, ohne genau zu wissen, woher sie kommen.

Das könnte Bruxismus sein – das unbewusste Reiben, Knirschen oder Pressen mit den Zähnen. Ein Phänomen, das viele Menschen betrifft, oft ohne dass sie es überhaupt bemerken.

Während Schlafbruxismus vor allem nachts auftritt, wenn dein Gehirn versucht, die Ereignisse des Tages zu verarbeiten, zeigt sich Wachbruxismus tagsüber, besonders in stressigen oder angespannten Momenten.

Doch die meisten Menschen wissen garnicht, dass sie knirschen. Daher solltest du bei deiner nächsten Zahnreinigung unbedingt deinen Zahnarzt oder Zahnärztin danach befragen. Sie achten dann auf Anzeichen wie abgeschliffene Zähne oder verhärtete Kiefermuskeln.

Aber keine Sorge, so lang musst du nicht warten. Es gibt auch Indizien, mit denen du selbst erste Hinweise sammeln kannst.

Übrigens: Laut dem Deutschen Ärzteblatt gehört Bruxismus zu den häufigsten Kieferstörungen, die sowohl nachts als auch tagsüber auftreten können.

Ursachen für Zähneknirschen

Der Schlafbruxismus gilt mittlerweile als gut, aber nicht abschließend untersucht. Es wird davon ausgegangen, dass schlafbedingte Angststörungen, Schlafapnoe und Schnarchen in Zusammenhang mit Knirschen stehen. Auch durch übermäßigen Konsum von Alkohol, Koffein oder Rauchen wird das Knirschen vermutlich begünstigt.

Egal ob du tags- oder nachts knirschst, du kannst etwas dagegen tun! Damit du die optimale Methode für dich findest, um das Knirschen ein für alle Mal loszuwerden, ist es wichtig die Ursache für dein Knirschen zu kennen. Nur so kannst du zielgerichtet handeln. Dabei muss es nicht immer die teure Botoxbehandlung oder sehr zeitaufwendige Physiotherapie sein. Doch dazu später mehr.

Ein Mann hält sich vor schmerzen den Kiefer

Stress als mögliche Ursache

Das unbewusste Drücken oder Knirschen der Zähne, ist in vielen Fällen stressbedingt. Vielleicht kennst du das Sprichwort „sich durch etwas durchbeißen“ – hier ist es tatsächlich wörtlich gemeint. Wenn der Alltag von hohem Druck oder stressigen Lebensphasen geprägt ist, überträgt sich diese Anspannung häufig auf die Kiefermuskulatur. Diese erhöht ihre Aktivität unbewusst, was oft erst bemerkt wird, wenn Kieferschmerzen oder Zahnschäden auftreten. Laut SWR2 Wissen gehört Stress zu den Hauptauslösern von Bruxismus.

Während körperliche Betätigung, wie ein intensives Training im Fitnessstudio, kurzfristigen Stress verursacht, der nach dem Training direkt abklingt, bleibt der Alltagsstress oft bestehen. Das hat zur Folge, dass die Kaumuskulatur ständig gefordert und belastet wird. Diese dauerhafte Anspannung kann langfristig zu Schäden an Zähnen und Kiefergelenken führen (Quelle: SWR2 Wissen). Und glaub mir, ich weiß wovon ich spreche.

Es gibt jedoch wirksame Ansätze, um den Druck zu reduzieren. Maßnahmen wie Entspannungstechniken oder der Stressbewältigung helfen, die Kiefermuskulatur zu entspannen und das Zähneknirschen zu verringern. So empfiehlt die AOK Angebote zu Entspannungsübungen wie unsere Kurse "Progressive Muskelentspannung Onlinekurs" oder "Autogenes Training Onlinekurs", um langfristige Entlastung zu schaffen und bezuschusst unsere Angebote mit mindestens 60,00 Euro. (Quelle: AOK)

Muskelspannung und deren Folgen

Wusstest du, dass übermäßiges Pressen und Knirschen mit den Zähnen nicht nur deinem Zahnschmelz schadet, sondern auch deine Kaumuskulatur massiv beansprucht? Zahnärzt:innen und Kieferorthopäd:innen können oft erkennen, ob jemand knirscht – beispielsweise an besonders ausgeprägten Kaumuskeln, die den Kiefer breiter erscheinen lassen. Dieses Ungleichgewicht kann so weit gehen, dass es dir schwerfällt, den Mund weit zu öffnen, ohne Schmerzen knapp unterhalb der Ohren zu spüren.

Doch das Problem bleibt nicht nur auf den Kiefer beschränkt. Spannung erzeugt nämlich oft noch mehr Spannung: Ein muskuläres Ungleichgewicht im Kiefer kann sich schnell auf deinen Nacken, deine Schultern und sogar deinen Rücken auswirken. Es ist keine Seltenheit, dass Rückenschmerzen ihren Ursprung im Kiefer haben – oder umgekehrt.

Wenn du merkst, dass deine Kiefermuskulatur ständig unter Druck steht, lohnt es sich, die Spannungsverhältnisse genauer anzuschauen. Ein Termin beim Zahnarzt oder bei einem Spezialisten für Kiefergelenkprobleme ist ein guter erster Schritt, um herauszufinden, ob deine Kaumuskulatur aus dem Gleichgewicht geraten ist. (Quelle: Deutsche Gesellschaft für Funktionsdiagnostik und -therapie)

Aufbissprobleme und CMD – Ursachen und Lösungen

Aufbissprobleme und Kieferbeschwerden wie Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) können stressbedingt auftreten und sich in Form von Kiefergelenkblockaden oder funktionellen Beschwerden bemerkbar machen.

Die CMD ist eine Fehlregulation des Kiefergelenks und betrifft häufig Menschen, die unter anhaltendem Stress stehen. Viele Zahnmediziner:innen und Physiotherapeut:innen sind auf die Diagnose und Behandlung dieser Beschwerden spezialisiert und können durch gezielte Untersuchungen feststellen, ob eine CMD vorliegt. In der Regel wird vom Zahnmedizinischem Personal im ersten Schritt oft eine Beißschiene empfohlen, die vorübergehend hilft, die Zähne zu entlasten und die Symptome zu lindern. An der Ursache ändert sie allerdings nichts. In der Physiotherapie wird durch Manuelle Therapie, ggf. sogar mit einem angenehmen Wärmekissen oder Fango gearbeitet. Übrigens: Zahnärzte und Zahnärztinnen können besondere Physiotherapierezepte ausstellen!

Statt sich lediglich auf die Symptomlinderung zu verlassen, ist eine langfristige Lösung wichtig, um die Ursachen von Zahnknirschen und Kieferschmerzen nachhaltig zu beheben. Eine bewährte Methode ist die Progressive Muskelentspannung, die durch gezielte Entspannung des Kiefers und anderer Muskelgruppen hilft, den Druck zu reduzieren und die Muskulatur zu entspannen und auch präventiv wirkt.

Studien belegen die Wirksamkeit dieses Entspannungsverfahrens und die Wirkung bei der Linderung von Kieferschmerzen und der Reduktion von Zähneknirschen. (Quelle: BKKGS)

Probleme nach Zahnbehandlung?

Wenn du nach einer Zahnbehandlung plötzlich verstärkte Zähne knirschst oder vermehrte Kieferspannungen verspürst, kann es hilfreich sein, deinen Zahnersatz und deine Füllungen überprüfen zu lassen. Manchmal können kleine Veränderungen in der Zahnreihe oder beschädigte Füllungen zusätzliche Belastungen verursachen, die zu Kieferbeschwerden führen. Ein Besuch beim Zahnarzt schafft hier Klarheit und gibt Ihnen Sicherheit.

Wusstest du, dass du beim Zahnarzt aktiv nach den Anzeichen von Zahnknirschen fragen solltest? Besonders wenn du starke Verspannungen im Kiefer spürst! Oft ist es möglich, zukünftige Probleme zu erkennen, bevor sie sich verschärfen.

Mit der richtigen Behandlung kannst du vielleicht schon bald die Beschwerden loswerden und deine Zähne wieder entlasten.

Ein Zahnarzt zeigt das Modell eines Gebisses

Dein Lebensstil hat Folgen

Wenn die vorher genannten Ursachen für dein Zähneknirschen ausgeschlossen sind, kann es sinnvoll sein, einen Blick auf Ihren Lebensstil und bestimmte gesundheitliche Faktoren zu werfen.

Übermäßiger Konsum von Alkohol, Koffein oder Medikamenten können das Zähneknirschen begünstigen. Ebenso könnten zugrunde liegende Erkrankungen eine Rolle spielen.

Schlafkrankheiten nehmen Einfluss

Leidest du nachts unter Restless-Legs-Syndrom oder hast du Atemaussetzer im Schlaf? Auch Durchblutungsstörungen oder ähnliche gesundheitliche Probleme können das Risiko für Zähneknirschen erhöhen. Es lohnt sich, solche Beschwerden mit einem Arzt zu besprechen, um die Ursachen für das Knirschen gezielt anzugehen.

Bist du von Knirschen betroffen?

Einmal im Jahr solltest du unbedingt deinen Kontrolltermin beim Zahnarzt wahrnehmen. Bei dieser Gelegenheit kannst du nicht nur deinen Zahnschmelz überprüfen lassen, sondern auch Veränderungen in deiner Mundschleimhaut ansprechen. So können eventuelle Schäden erkannt werden, bevor sie schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen. Denn Zähneknirschen kann im Laufe der Zeit sehr kostspielig werden.

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Zähneknirschen endlich loswerden

Es gibt verschiedene Methoden, die sich bei der Behandlung von Kieferbeschwerden bewährt haben. Wir stellen dir die verschiedenen Ansätze vor, ihre Vor- und Nachteile, damit du für dich die beste Lösung findest. Meist gibt es nicht die eine Lösung gegen Zähneknirschen, sondern eher eine Kombination von Ansätzen, die miteinander harmonieren.

Progressive Muskelentspannung und Entspannung

Eine der einfachsten und effektivsten Methoden gegen Zähneknirschen ist die Progressive Muskelentspannung (PME) nach Jacobson. Durch gezielte Muskelanspannung und -entspannung kannst du die Spannung in deiner Kiefermuskulatur reduzieren. Stress wird abgebaut, und du lernst, deinen Körper zu entspannen. Bei uns findest du den passenden Onlinekurs.

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Ich selbst bin ein großer Fan der PME und setze sie erfolgreich in meinem Alltag ein. Unser Onlinekurs ist von der zentralen Prüfstelle Prävention zertifiziert, daher erhältst du nach Abschluss mindestens 60,00 Euro zurück. Du kannst die Übungen bequem und flexibel von zu Hause aus durchführen und so Schritt für Schritt lernen, wie du deine Muskulatur entspannen und Zähneknirschen langfristig reduzieren kannst.

Zähneknirschen lindern mit der Muskelentspannung